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Der Ursprung der „Federalistes de Esquerres“ wird im September 2012 angesetzt, als eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern die Notwendigkeit sahen, in Katalonien einen Raum für den Föderalismus zu schaffen. Die Forderung war eine Folge des neuen politischen Szenariums, das nach der Feier der Diada (Kataloniens Nationalfeiertag) und den darauf folgenden Wahlen entstanden war.

So wurde das Manifest „Für ein föderalistisches, linkes Katalonien“ proklamiert, das in wenigen Tagen von über 2600 Unterschriften unterstützt wurde und mit einer Massenveranstaltung am 8. November 2012 im Goya Theater von Barcelona endete.

Dieses Dokument will einen Grund für den Fehlstart der souveränistischen Option deutlich machen und gleichzeitig eine soziale und europaweite Lösung der Krisis anbieten.

Nach einem zweiten Dokument mit dem Titel „Katalonien ohne Grenzen“ ist „Federalistes de Esquerres“ im Juli 2013 entstanden und hat sich förmlich der Öffentlichkeit, mit einem Akt am 25. September 2013 im Ateneu von Barcelona präsentiert.

Was sind unsere Ziele?

Eine Reform unseres Grundgesetzes anzustreben, die es ermöglicht, ein föderales politisches System in Spanien zu etablieren, auf der Basis von Zusammenarbeit, institutioneller Loyalität und Solidarität zwischen den Völkern des Landes.

Unser politisches und soziales System derartig zu erneuern, um es demokratischer und partizipativer zu gestalten. Dieses System sollte gleichfalls die Selbstverwaltung der verschiedenen Regionen und die Plurinationalität Spaniens respektieren.

Unser Ziel ist es, uns einem Europa ohne Grenzen zu nähern, das föderal, gerecht und solidarisch ist. Nur mit einer gemeinsamen Anstrengung können sich Demokratie und Frieden auf unserem Kontinent erhalten.

Warum sind wir Föderalisten?

  • Weil der föderalistische Ansatz mit unseren Prinzipien von Freiheit, Gleichheit und Solidarität übereinstimmt.
  • Weil der föderalistische Ansatz am besten die Welt, in der wir leben, widerspiegelt, eine Welt, die sich durch wachsende Interdependenz und geteilte Souveränität kennzeichnet.
  • Weil wir glauben, dass die unterschiedlichen Identitäten keine Rechtfertigung sind, um zwischen den Menschen neue Barrieren oder Grenzen zu errichten. Es ist möglich, in einem gleichen Staat zusammenzuleben, der föderal organisiert ist.
  • Weil die Probleme des Zusammenlebens sich durch Dialog, Verhandlung und Verständigung gelöst werden können. Der Föderalismus verkörpert Dialog, Verhandlung und Verständigung.
  • Weil der Nationalstaat zu veraltet ist, um die aktuellen weltweiten Probleme wie das globale Armutsgefälle, den Klimawandel oder die internationale Finanzinstabilität zu lösen.
  • Weil der Föderalismus ein System darstellt, das es ermöglicht, die Entscheidungen auf der am besten geeigneten Ebene zu treffen, mit der höchst möglichen Dezentralisierung. Das, wiederum, erhöht die demokratische Kontrolle.

Der Vorstand

Die Mitglieder unseres Vorstandes sind;

  • Präsident: Joan Botella

  • Vizepräsidentin: Mireia Esteva

  • Vizepräsidentin: Antonio Sitges-Serra

  • Vizepräsidentin: Francesc Trillas

  • Vizepräsidentin: Carme Valls-Llobet

  • Sekretär: Daniel Inglada

  • Schatzmeister: Manel Ballarín

  • Vocale (Ehren): Victòria Camps, Manuel Cruz, Laura Freixas, Carlos Jiménez Villarejo

  • Vocale: Beatriz Silva, Francesc Arroyo, Cristina Simó, Siscu Baiges, Xavier Roig, Salva Redón, Anna Estany, Josep Lluís Salazar, Montse Olivan, Teresa Barbany, Juan Capilla, Neri Daurella, Mª Luz García, Tomás Jiménez, Josep Sampera, Alfonso López Borgoñoz, Andreu Sierro, Santiago Vallejo

Unsere Aktivitäten

Wir förden Aktionen und Vorschläge, um die Werte von Föderalismus und Demokratie auf allen Ebenen (kommunal, Europa-und Weltweit) zu verbreiten. Wir haben überall die gleichen Probleme, daher müssen wir föderalistische Lösungen finden. Hierfür arbeiten wir eng mit föderalistischen Gruppen innerhalb Spaniens und Kataloniens zusammen und nehmen aktiv an der Verbreitung der föderalistischen Debatte teil.